Presse
 
Berliner Morgenpost / Die Welt | 17.04.2004
Polizei für Ereignisse rund um den 1. Mai gewappnet
Trotz der Besuche des israelischen Staatspräsidenten Mosche Katzav und US-Außenministers Colin Powell Ende April sowie der befürchteten 1.-Mai-Krawalle will Innensenator Ehrhart Körting (SPD) die Hauptstadt nicht in eine Festung verwandeln. "Berlin ist eine weltoffene Stadt, die alle einlädt, die friedlich feiern oder ihre Meinung kundtun wollen", sagte der Senator der WELT.
Ehrhart Körting versicherte, dass die Berliner Polizei mit Hilfe des Bundes und der anderen Länder gut aufgestellt sein werde. Damit bereits die Walpurgisnacht friedlich verläuft, startet die Polizei ein umfassendes Präventionsprogramm an Schulen und Jugendeinrichtungen.
Polizeisprecher Bernhard Schodrowski erklärte, die Berliner Beamten erhielten Unterstützung von mehreren tausend Polizisten aus elf Bundesländern und vom Bundesgrenzschutz. "Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Brandburg sind nur einige der Länder, die Hilfe zugesagt haben", teilte der Sprecher mit. Die Beamten werden in Objekten der Berliner Polizei wie etwa der Landespolizeischule in Ruhleben untergebracht.
Im vergangenen Jahr waren etwa 7000 Polizisten in Berlin zusammengezogen worden, um Ausschreitungen zu verhindern oder zu beenden. Da in diesem Jahr auch noch die Antisemitismus-Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Feierlichkeiten zur EU-Erweiterung stattfinden, werden wohl mindestens 10 000 Beamte im Einsatz sein. Für Israels Präsident Katzav und US-Außenminister Powell gilt Sicherheitsstufe 1. banjo
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